Ablauf & Kosten

Ablauf einer Psychotherapie

Bevor eine Psychotherapie begonnen werden kann, muss bei gesetzlich versicherten Patientinnen und Patienten zunächst eine "psychotherapeutische Sprechstunde" stattfinden. Hierbei handelt es sich um ein erstes Kennenlerngespräch. Es können bis zu drei solcher Sitzungen stattfinden, danach wird entschieden, ob eine Psychotherapie sinnvoll und erwünscht ist.

Nach einigen weiteren  sogenannten probatorischen Sitzungen wird dann vom Kinder- und Jugendtherapeuten ein Antrag für die Kostenübernahme eine Psychotherapie an die Krankenkasse gestellt. 

Meistens findet eine 50-minütige Therapiesitzung pro Woche statt. Die Anzahl an benötigten Terminen variiert und hängt von verschiedenen Faktoren wie der Art der Problems und dem Schweregrad ab. 

In der Behandlung von Kindern und Jugendlichen gibt es manchmal besondere Gespräche mit den Elternteilen (eventuell auch seperate Gespräche) als auch Gespräche mit den Kindern und den Eltern gemeinsam. Der größte Teil der Therapie bezieht sich aber immer auf besondere Therapiestunden nur für die Kinder. Zumeist gibt es regelmäßige Gespräche, bei denen die Eltern über den Verlauf der Therapie informiert werden und das weitere Vorgehen gemeinsam geplant wird.

Wer trägt die Kosten für eine Psychotherapie?

 

1. Gesetzliche Krankenkasse

Die Kosten für eine Kinder- und Jugendpsychotherapie werden vollständig von den gesetzlichen Kassen übernommen, d.h. es gibt keinen Eigenanteil.

2. Private Krankenkasse

Auch private Krankenkassen übernehmen die Kosten einer Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen. Häufig muss hier jedoch ein Eigenanteil gezahlt werden, dies hängt jedoch vom individuellen Versicherungsvertrag ab. 

3. Selbstzahler

Die Kosten der Therapie können natürlich auch unabhängig von der Versicherung selbst übernommen werden.