Schematherapie

Die Schematherapie kann als eine Erweiterung der Verhaltenstherapie angesehen werden, durch die Aspekte anderer therapeutischer Strömungen in die Therapie integriert werden können. In der Schematherapie geht es um sogenannte „Schemata“, also komplexe Gedankens- und Verhaltensmuster, die während besonders emotionaler Schlüsselsituationen in der Entwicklung erlernt wurden.

Nach traumatischen Erlebnissen, chronischer Frustration oder wenn Grundbedürfnisse längerfristig nicht erfüllt werden entstehen „maladaptive“, negative Schemata die in neuen Situationen immer wieder auftauchen und zu Problemen führen. In der Schematherapie können diese negativen Schemata bearbeitet und verändert werden.

Diese Form von Therapie ist im Kinder- und Jugendbereich besonders wirksam und basiert auf einer intensiven Beziehungsarbeit zwischen Kind, Eltern und Therapeut. Dabei werden verschiedene kindgerechte Techniken wie Hand- oder Fingerpuppenspiele, Skizzen, Rollenspiele und Imaginationsübungen verwendet.